Das Leben eines Therapiehundes



Durch den Verstand des Hundes besticht die Welt.

(Sprichwort)


Darüber hinaus sollte ein solch engagierter Hund reichlich entlohnt werden und einen Ausgleich z. B. in Form von langen Spaziergängen, Begleitung bei Ausritten, Schwimmen, Kopfarbeit, Toben mit Hundefreunden und ganz viel Schmusen mit der Familie erhalten.

Der Job als Therapiehund ist äusserst anspruchsvoll und auch anstrengend, nicht zu unterschätzen und gewiss nicht für jeden Hund geeignt.

Jene grossartigen Hunde, die ihre Arbeit mit dem Menschen aber mit ganzem Herzen und voller Freude wahrnehmen sind ein unheimlich grosser Gewinn für die therapeutische Arbeit und bringen Freude und Glück ins Leben aller Beteiligten.

Ich fühle mich sehr gesegnet fünf ausergewöhnlich fähige, lebensfrohe und grandiose Therapiehunde in der Familie gehabt zu haben und immer noch haben zu dürfen und auf Nepomuk, Cosima und Feivel als meine besten Mitarbeiter und Teamkollegen zählen zu dürfen.

Auch die Angestellten sind jedes Mal aufs Neue voller Freude wenn der Therapiehund ins Haus kommt.

 

Der Therapiehund muss selbstverständlich regelmässig geimpft und entwurmt sowie den Tierarzt vorgestellt werden.

Denn wer unter Schmerzen leidet ist genervt, gereizt und kann nicht erfolgreich arbeiten - dem Hund geht es genauso.

Bisse und unkontrollierte Reaktionen können dann die Folge sein. Das oberste Gebot und mein Versprechen an meinen Hund (dasselbe gilt natürlich auch für das Therapiepony) ist es dies zu vermeiden und jegliche Überforderung auszuschliessen.

Wenn es heisst dafür einmal einen Termin bedauerlicherweise absagen zu müssen liegt dies in meiner Verantwortung als Hundehalter, und Verantwortungstragenden im Therapiebegleithundeteam und für allen Klienten.

 

So können tolle Einsätze in allen Einrichtungen dauerhaft sichergestellt werden und die Freude und Zusammenarbeit mit Mensch und Tier für alle Beteiligten gewahrt und gefördert werden.